Kultur- und Verkehrsverein Wanfried e.V.

Die Plesse

Während des 30-jährigen Krieges gab es am 24. Januar 1640 ein schweres Wintergewitter. Ein gräulicher, ungewöhnlich starker Sturm wehte. Dabei stürzte ein großes Stück Kalkfelsen von der Plesse ab. Die Erschütterungen waren so stark, dass im Hochzeitshaus bei einer Feier die Tassen „ein Ellen hoch (d.h. ca. 40 cm) gesprungen sind.

Der Werratalverein ließ 1884 am kleinen Plessefelsen einen Aussichtsturm errichten, der aber im Laufe der Jahre verfiel. Zusammen mit dem Werratalverein, dem Forst und der Stadt Wanfried baute Zimmermann Karl Wetzestein einen neuen, höheren und stabileren Turm, der am 14. Mai 1964 eingeweiht wurde. Von hier aus hat man eine sehr gute Aussicht auf den Thüringer Wald, zur Rhön, zur Boyneburg, zum Alheimer, über den Schliebachswald, das Werratal, die Leuchtberge und zum Hohen Meißner. Man sieht von dort auch die Kalkberge des Werratals, aber zum Eichsfeld ist der Blick leider durch die hohen Bäume verdeckt.

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